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Aktuelles


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CBB-Herbsttagung 2017: Unsere Gemeinden brauchen klare biblische Lehre
Vorstand fordert Gewissensschutz für Pfarrer/innen, die eine Homo-Trauung ablehnen

KLEINSTEINBACH. In christlichen Gemeinden wird zu wenig gelehrt, worin die Grundsätze des Glaubens bestehen und warum sie wichtig sind. Das ist aber nötig, damit sich der Mensch nicht selbst zum Maßstab für sein Denken, Glauben und Fühlen macht, sagte CBB-Vorstandsmitglied Pfr. Manuel Ritsch auf unserer Herbsttagung 2017 zum Thema „Die große Täuschung – Wie die aktuelle religiöse Gefühlstheologie die Gemeinden schädigt“ am 14. Oktober in Kleinsteinbach (Pfinztal bei Karlsruhe).
Ritsch zeigte anschaulich, wie heute viele biblischen Begriffe (Erlösung, Versöhnung, Gott, Christus, ewiges Leben, Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit) weithin umgedeutet bzw. anders gefüllt werden - gefühlvoll, spirituell, menschlich, diesseitig, ganz im Geist des großen liberalen Theologen von Friedrich Schleiermacher (1768-1834), der als Begründer der „modernen Hermeneutik“ gilt. An die Stelle der biblisch-reformatorischen Lehre mit ihrem Bekenntnis zu den objektiven Heilstatsachen setzte Schleiermacher seine bibelkritische Theologie, die derzeit eine „Wiederauferstehung“ erlebt und als „moderne Erfahrungstheologie“ in unsere Gemeinden immer mehr Einkehr hält. Viele Kirchengänger merkten die Verdrehung evangelischer Grundwahrheiten nicht. Ein kritisches Seh-, Hör- und Unterscheidungs-Training sei dringlich, so Ritsch, der mit seinem Referat, an das sich Arbeitsgruppen anschlossen, erste Anstöße gab.

Persönliche Glaubenserfahrungen dürften nicht überwertet werden
Wer den Grund des Glaubens in sich selbst suche, werde geistlich einsam und orientierungslos, sagte Ritsch und kritisierte, dass in vielen Gemeinden lediglich über den persönlichen Glauben gesprochen werde statt über Gott: „Man redet lieber über persönliche Erfahrungen als darüber, wer Gott ist und was er tut.“ Glaubenserfahrungen dürften nicht überwertet werden. Gott wirke im Leben von Menschen. Deshalb seien Erfahrungen wichtig, aber sie blieben subjektiv, unvollständig und lieferten teilweise ein verzerrtes Bild von Gott. Ritsch: „Deshalb sind sie nicht der Maßstab, an dem wir als Menschen Gott messen können.“ Jesus Christus müsse Richter sein, über „meine Gefühle, Erfahrungen und Prägungen“.

Christsein ohne Bindung an die Bibel führt in irrige Gottesbilder
Den Streit über die rechte biblische Lehre seien viele Christen müde. Man wolle Gott begegnen „ohne den Ballast von Dogmen und Bekenntnissen“, so Ritsch. „Ewige Wahrheiten“ seien nicht gefragt. Propagiert werde, sich von den eigenen Gefühlen und Vorstellungen leiten zu lassen. So formten sich immer mehr Christen ihr eigenes Gottesbild und machten statt der Bibel sich selbst zum Maßstab des Glaubens. Manuel Ritsch: „Heute hat die Kirche die Deutungshoheit über Gott und den Glauben verloren. Der Mensch bestimmt selbst, wie Gott ist und sein darf.“ Doch diese Form der Selbsterlösung, bei welcher der Grund des Glaubens im Menschen selbst liegt, stehe im Widerspruch zur Botschaft der Reformation. Luther habe zur Orientierung an der Bibel aufgerufen. Die moderne These „Gott will, dass ich glücklich bin“ setze statt Gott den Mensch in den Mittelpunkt. Der im Jubeljahr der Reformation proagierte Ruf zur „Freiheit“ („Ich bin so frei“) ermutige dazu, sich von der Bindung an die Bibel als verbindliches Gotteswort zu lösen.



Christustage dienen zur biblischen Orientierung und Fundierung
Zur biblischen Orientierung und Fundierung sollen nach Ansage des stellvertretenden CBB-Vorsitzenden, Pfarrer Paul-Ludwig Böcking (Pforzheim), auch die jährlichen Christustage im Land dienen. Damit künftig trotz der Pfingstferien wieder mehr Gemeinden einen solchen Christustag vor Ort und in ihrer Region ausrichten können, wurde die Fixierung auf den Fronleichnamstag ausgeweitet auf die Sonntage davor und danach. Auch soll künftig nur noch ein Referat im Programm sein. Gesprächsrunden und Angeboten von Workshops zu aktuellen Themen fügten sich nach einer Pause der Begegnung mit Infoständen an. Böcking: Ohne größeren Aufwand kann ein Sonntagsgottesdienst zu einem Christustag bis 13 Uhr ausgeweitet werden. Kosten für eine Hallenmietung und eine aufwendige Bestuhlung würden so entfallen. Böcking rief die Gemeinden in Baden auf, sich für das Jahr 2018 zu positionieren und einen Christustag im Verbund mit Nachbargemeinden anzubieten, die ChristusBewegung darüber zu informieren. Jede Gemeinde dürfe den Tag selbst gestalten. Referenten würden auf Wunsch gerne gestellt. Auch seien Studierende des Friedrich-Hauß-Studienzentrums zu Einsätzen bereit.

Biblisch-missionarisch orientierte Mitarbeiter finden kaum Gehör
Bei der Tagung kritisierte der Vorsitzende der ChristusBewegung Baden, Pfarrer Lothar Mößner (Kleinsteinbach), dass die Impulse und Sorgen von vielen biblisch-missionarisch orientierten Mitarbeitern in der Landeskirche nicht wahrnehmbar Gehör fänden. Er äußerte sich besorgt darüber, dass Pfarrern und Gemeinden, welche eine Trauung von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften ablehnten, keine dauerhafte Gewissensfreiheit zugestanden wird. Vielmehr setzten sich die Befürworter der kirchlichen Homo-Ehe lediglich für einen zeitlich befristeten Gewissensschutz ein. Mößner: „Dass die weltweite Ökumene in ihrer großen Mehrheit an Schrift und Bekenntnis festhält und eine Homotrauung ablehnt, sollte in der Landeskirche zumindest in Form einer dauerhaft zugestandenen Gewissensfreiheit respektiert werden.“

FHSZ-Herbstsemester über den Heiligen Geist sowie über Glaube und Naturwissenschaft
Wie Mößner ferner mitteilte, ist das Friedrich-Hauß-Studienzentrum (FHSZ) der ChristusBewegung in Schriesheim bei Heidelberg wieder voll belegt. Weitere Studierende der Theologie für das Pfarramt und das Lehramt sind zum Herbstsemester in das FHSZ eingezogen. Semesterthema ist der „Heilige Geist“, aber auch Fragen zu „Glaube und Naturwissenschaft“ werden behandelt. Gemeindebesuche sind in Kleinsteinbach und Pforzheim-Eutingen vorgesehen. Vorstandsmitglied Dr. Reiner Nobiling (Schriesheim) stellte die Jahresabrechnung 2016 mit Kassenprüfung und den Haushaltsplan für 2017 vor. Dem stimmte die Mitgliederversammlung zu und gab nach dem Bericht des Vorstands die Entlastung. (MK - 17. Oktober 2017)




Reformationsvortrag über Luthers Bibelverständnis im Melanchthonhaus Bretten
BRETTEN. „Allein die Schrift – Aber wie soll man sie verstehen“ lautet das Thema eines Abendvortrags am 26. September in der Reihe der Vortragabende der Ev. Allianz Bretten zum Reformationsjubiläum im Melanchthonhaus Bretten. Referent war Pfarrer Dr. Hartmut Schmid, Honorarprofessor für Altes Testament an der Internationalen Hochschule in Bad Liebenzell. Mit dem Prinzip „Sola Scriptura“, dem evangelischen Bekenntnis „die Norm für unseren Glauben ist allein die Bibel“, hätten die Reformatoren einen entscheidenden Impuls für die Stellung der Bibel gegeben, sagte Schmid. Das „Sola Scriptura“ bilde die Grundlage für die drei anderen Sola (Glaube, Gnade, Christus), welche den Inhalt und die (thematische) Mitte der Schrift aufzeigten. Für Luther wie für den lutherischen Pietisten Johann Albrecht Bengel (1687-1752) in Württemberg sei die Bibel der Wegweiser zum ewigen Heil gewesen. In ihr finde sich Pro und Kontra zu vielen Dingen.

Nicht alle Aussagen der Bibel hätten den gleichen Stellenwert, bekannte Schmid. Eine heilsgeschichtliche Unterscheidung ist für ihn unerlässlich. Bibelverse müssten im Gesamtzusammenhang gelesen und eingeordnet werden, gab er den Besuchern mit auf den Weg. Dennoch ist für den Direktor des Liebenzeller Verbandes die ganze Bibel nicht nur menschliches Wort, sondern zugleich Gottes Wort. Das Ringen um ihre rechte Auslegung habe der Reformator seiner Kirche mitgegeben, sagte er. Dies sei auch nötig, weil es kein Lehramt in der evangelischen Kirche gebe. Schmid verwies auf Luthers zwei Prinzipien zum rechten Verständnis der Bibel: 1. Entscheidend ist die Christusmitte - alles, was „Christus treibet“, 2. Die Schrift wird durch die Schrift ausgelegt. Für gereifte Allianz-Christen sicherlich nichts Neues, aber längst nicht mehr im Bewusstsein vieler Gemeindeglieder. Ja, eine Bibelarbeit in Gemeinde- oder Hauskreisen macht halt ihrem Namen Ehre und macht viel Mühe und „Arbeit“, konnte sich der freundliche Schwabe nicht verkneifen. Sein wegweisender Vortrag zur Schriftfrage war für alle Besucher ein Gewinn. (MK / Silke Traub - 29. September 2017)


AB-Gemeinschaften bieten enttäuschten Kirchenmitgliedern eine geistliche Heimat
LANGENSTEINBACH. Der „gegenwärtig anzutreffende beliebige Umgang“ mit der Bibel macht die evangelische Kirche für die Menschen im Land belanglos, sagte Pfarrer Dr. Christoph Morgner (Garbsen bei Hannover) am 3. Oktober beim landesweiten Gemeinschaftstag 2017 des Ev. Gemeinschaftsverbandes AB (= Augsburger Bekenntnis der Reformation) in Langensteinbach (Karlsbad bei Karlsruhe). Für den früheren Präses des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes hat jeder Mensch den Sohn Gottes „zu seinem Heil nötig, sei er Jude, Muslim, Hindu oder Atheist“. Kirchen und Gemeinden bräuchten wieder „Zutrauen zum göttlichen Wort der Bibel“. Morgner warnte gleichzeitig vor einem „praktischen Atheismus“ vieler Christen. In den Herausforderungen des Alltags verhielten sich viele so, als ob Gott tot wäre, als ob er sich nicht um jeden kümmern und immer helfen könne. Der Theologe rief die Pietisten dazu auf, die Freude neu zu entdecken. Sie sei laut Martin Luther der „Doktorhut des Glaubens“. AB-Vorsitzender Achim Kellenberger zeigte sich betroffen über die vom Bundestag beschlossenen „Ehe für alle“. Nach biblischen Verständnis sei die Ehe ausschließlich die Verbindung von Mann und Frau. Darum werde der AB-Verband keine gleichgeschlechtlichen Partnerschaften segnen und trauen, wie dies in der badischen Landeskirche durch einen synodalen Beschluss vom April 2016 möglich ist. Der durch die Erweckungsbewegung um Pfarrer Aloys Henhöfer (1789–1862) im Jahr 1849 entstandene Ev. Gemeinschaftsverband AB ist mit rund 180 Gemeinschaften, 15 Gemeinden und 120 Hauskreisen der älteste pietistische Verband im Bereich der badischen Landeskirche und sammelt in seinen wachsenden Personalgemeinden immer mehr Christen, die sich in der Volkskirche oder einer ihrer Gemeinden aufgrund deren Anpassung an den Zeitgeist nicht mehr geistlich zuhause fühlen. (MK/idea - 6 Oktober 2017)




Schwerer Brandanschlag auf den Kindergarten „Arche Noah“ des AB-Verbandes
LANGENSTEINBACH. Ein Schaden von rund 200.000 Euro ist durch einen Brand im Kindergarten „Arche Noah“ des Ev. Gemeinschaftsverbandes AB in Langensteinbach bei Karlsruhe (www.ab-verband.org) entstanden. Die Polizei vermutet eine Brandstiftung. Nach den bislang unbekannten Tätern wird gefahndet. Der Brand brach in der Nacht zum 18. September am Abstellplatz von Mülltonnen im Eingangsbereich aus und griff auf den Dachstuhl über. Der komplette Innenbereich auf zwei Stockwerken wurde durch den raschen Zugriff der Feuerwehr zwar von den Flammen verschont, verqualmte jedoch sehr stark. Gleichzeitig wurde ein Teil des Dachstuhles von den Flammen zerstört. Stundenlang war die Feuerwehr im Einsatz, meldete die Presse. Ein Anwohner hatte den Brand gegen 3.15 Uhr glücklicherweise bemerkt und Schlimmeres verhindert. Dennoch kann der verqualmte und verrußte Kindergarten bis April 2018 nicht mehr benutzt werden, sagte der Geschäftsführer des pietistischen Verbandes, Gunther Göttel, den Medien. Von den rund 50 Kindern in der Einrichtung wurde eine Gruppe vom katholischen Kindergarten aufgenommen, weitere 30 Kinder fanden vorrübergehend Platz im Bibelheim „Bethanien“ des AB-Verbandes in Langensteinbach. (MK/idea - 6 Oktober 2017)


AMD-Tag für ehrenamtliche Mitarbeiter in den Gemeinde gab wegweisende Impulse
REMCHINGEN. Die Angebote und Materialien der Missionarischen Dienste (AMD) der badischen Landeskirche stoßen nach Angaben von Kirchenrat Axel Ebert auf großes Interesse. Ebert sprach am 23. September 2017 beim sog. Innovationstag für ehrenamtliche Mitarbeiter aus Gemeinden in der Kulturhalle Remchingen bei Pforzheim. Ihm zufolge haben viele Gemeinden einen Glaubenskurs bestellt, der Flüchtlingen in arabischer und persischer Sprache die biblische Botschaft nahebringt. Aufgrund der positiven Resonanz erscheint der Kurs bald auf Französisch. Künftig werde es auch Materialien in Arabisch und Persisch für Hauskreise geben, kündigte Ebert an. Wie er weiter mitteilte, finden die AMD-Kinderbibelwochen sogar in Kindertagesstätten großen Anklang. Beauftragte Maren Wejwer könne sich „vor Anfragen kaum retten“. Die Pädagogin hilft Erzieherinnen, sich mit dem christlichen Glauben auseinanderzusetzen. Außerdem gibt sie Tipps, wie sie den Kindern das Evangelium vermitteln können. Der Kirchenbezirk Pforzheim-Land habe Wejwer gebeten, in 15 kirchlichen Kitas solche Kinderbibelwochen anzubieten. Mit dem Angebot treffe man den Nerv vieler Mitarbeiterinnen in den Einrichtungen, so Ebert. Der Innovationstag in Anlehnung an das Reformationsjubiläum das Thema: „Gemeinde in Form“. Kirchenrat Axel Ebert sagte dazu: Luther wollte Missstände in der Kirche korrigieren, damit das Evangelium von Jesus Christus wieder hell aufleuchten kann. Er wollte, dass eine Kirche, die aus der Form geraten war, wieder „in Form“ kam. So begann die Re-Form-ation. Aber es genügt nicht, so Ebert, dankbar zurückzublicken. Was es brauche, sei der Blick nach vorn: Wohin geht die Kirche? Welche Form braucht Kirche in Zukunft? Und wo muss sie heute re-Form-iert werden? Zu diesen Fragen gab es wegweisende Impulse auch von Bischof i.R. Axel Noack, EKD-Beauftragter für Missionarische Dienste. Über die Mittagszeit bestand die Möglichkeit, in kleinen Gruppen verschiedene innovative Ideen zur Gemeindearbeit kennen zu lernen und sich darüber auszutauschen. Der Innovationstag für Gemeinden geht aus dem einst vielbesuchten „Henhöfertag“ hervor, der von Dekan Friedrich Hauß (1893-1977) gegründet wurde, um geistlich „erweckte“ Christen aus Gemeinden und Hausbibelkreisen zu sammeln, sie biblisch zu fundieren und im Glauben zu stärken. (MK/idea - 28. September 2017)


DMG-Herbstmissionsfest: Christsein inmitten rasanter Umbrüche weltweit
SINSHEIM. Rund 1.300 Gäste feierten mit der DMG-Mission im Buchenauerhof (Sinsheim bei Heidelberg) am 24. September ihr Herbstmissionsfest. Thema: Wie Jesus Menschen verändert – und durch sie die ganze Welt. Direktor Dr. Detlef Blöcher machte auf aktuelle Entwicklungen rund um den Globus aufmerksam: „Unsere Welt befindet sich in einem rasanten Umbruch, und die Antworten von gestern zählen heute nicht mehr!“ „Mitten da hinein hat Gott uns Christen gestellt und will durch uns die Welt verändern“, so Blöcher Es brauche ein neues Denken und Handeln, eine neue Hingabe an Gott. Rund 30 Prozent der Weltbevölkerung (7,5 Milliarden) habe noch keinen Zugang zum Evangelium. Darum sei es nötiger denn je, „Botschafter der Liebe Gottes in andere Länder und Kulturen zu senden.“ Eine gute Antwort auf die Flüchtlingsnot im Nahen Osten habe der christliche Fernsehsender SAT-7. Sein arabischer Schulfernsehkanal sei 24 Stunden täglich auf Sendung und helfe den 13 Millionen durch Krieg vertriebenen Kindern aus dem Nahen Osten, dass sie Mathematik, Schreiben, Lesen, Naturkunde und christliche Werte erlernen. „Eine verlorene Generation erhält so eine Zukunft“, zeigte sich Blöcher erfreut. Eine Missionarin aus dem Kongo berichtete sie über eine geistliche Erweckung in dem von Terror geplagten Land. Die Botschaft der Liebe Gottes mache den Menschen neue Hoffnung. Viele ließen sich taufen. Kirchen mit biblisch klare Verkündigung erleben großes Wachstum. Mehr unter www.DMGint.de im Internet. (MK/theo idea - 28. September 2017)




Seit über 40 Jahren engagiert er sich für die CBB und mehr Evangelium in den Medien
Unser langjähriges Vorstandsmitglied Martin Kugele wurde 70
BRETTEN. Unser engagiertes Vorstandsmitglied, Pfarrer Martin Kugele (Bretten), durfte am 26. September 2017 seinen 70. Geburtstag feiern. Vorstand und Trägerkreis der ChristusBewegung Baden gratulierten ihm herzlich und wünschten ihm für den weiteren Weg und alle Aufgaben die nötige Gesundheit und den Segen Gottes. Der Vorstand dankte ihm für seinen Dienst und hofft, ihn noch lange haben zu dürfen. Intern ist Martin mit seiner Frau immer wieder „Gastwirt“ und öffnet sein Haus für die Sitzungen des CBB-Vorstands. Schon seit 1973 ist der für sein publizistisches Wirken und sein Engagement bekannte Jubilar als Vorstandsmitglied und Medienbeauftragter in unserer badischen ChristusBewegung (CBB) aktiv, damals noch bekannt unter dem Namen „Ev. Vereinigung für Bibel und Bekenntnis in Baden“. Seit 1974 gehört er der Redaktion und dem Vorstand unserer Zeitschrift „hoffen + handeln“ an, seit mehr als 30 Jahren als leitender Redakteur. Im Februar 1981 hat ihn idea-Leiter Helmut Matthies in den Trägerverein der Ev. Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) berufen, weil Martin sich sehr für idea eingesetzt hat, viele Nachrichten aus unserer Arbeit und dem badischen Pietismus besorgte oder selbst geschrieben hat, idea-Meldungen an badische Zeitungen vermittelte.

Die Ev. Nachrichtenagentur idea würdigte Martin Kugele anlässlich seines 70. Geburtstages mit folgender Meldung: Der wohl profilierteste christliche Publizist in Baden feiert am 26. September seinen 70. Geburtstag: Pfarrer Martin Kugele (Bretten). Seit mehr als 40 Jahren setzt er sich ehrenamtlich dafür ein, dass mehr Evangelium in die Medien kommt. Kugele ist unter anderem Pressesprecher der ChristusBewegung Baden und Vorstandsmitglied dieser badischen Vereinigung für Bibel und Bekenntnis. Ein schwerer Herzinfarkt im Jahr 2000 zwang den missionarisch engagierten Theologen in den vorzeitigen Ruhestand. Über 30 Jahre wirkte Kugele als Pfarrer in badischen Gemeinden, zuletzt sechs Jahre in Kraichtal-Unteröwisheim bei Bruchsal. Aufgrund seiner Verkündigung entstanden Bibel- und Gebetskreise. Daneben war er viele Jahre kirchlicher Beauftragter für Missionarische Dienste. Kugele zählt zu den Gründungsmitgliedern des Christlichen Medienverbunds KEP (Konferenz Evangelikaler Publizisten) und gehört zum Trägerkreis der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Bereits in seiner Jugend entdeckte er seine publizistischen Gaben. Er schrieb Beiträge für badische Zeitungen und vermittelte ihnen idea-Meldungen. Der Theologe ist Redakteur der alle zwei Monate erscheinenden Zeitschrift „hoffen + handeln“ und verantwortet auch deren Internetseiten.

In Bretten sucht Martin Kugele am Stand „Christen am Markt“ das Gespräch mit Kirchendistanzierten über den Glauben. Gemeinden, freie Werke und evangelistische Aktionen unterstützt er bei der Öffentlichkeitsarbeit und teilweise auch in der Seelsorge. Kugele und seine Frau Heidi, mit der er seit 1971 verheiratet ist, haben vier erwachsene Kinder und vier Enkel. Wiederholt plädierte er dafür, dass die badische Kirchenleitung sich wieder klar zur Bibel als dem verbindlichen Wort Gottes bekennt, ihre Ordnungen und Gebote glaubwürdig vermittelt und die reformatorische Botschaft an die erste Stelle setzt. Ebenso setzt er sich dafür ein, dem missionarischen Gemeindeaufbau höchste Priorität zu geben und das Evangelium in den Mittelpunkt allen kirchlichen Handelns zu stellen. (CBB/idea - 28. September 2017)




Besinnungswochenende bekennender evangelischer Frauen in Baden
LANGENSTEINBACH. Rund 30 Frauen besuchten das diesjährige Besinnungswochenende der bekennenden evangelischen Frauen, das vor 30 Jahren von der „Sammlung Bekennender Evangelischer Frauen“ durch deren Vorsitzende Viola Scholler (Freiburg) initiiert wurde und damals im Henhöferheim Neusatz (Bad Herrenalb) stattfand. Inzwischen kann das Henhöferheim die vielen Besucherinnen nicht mehr aufnehmen, und das gastliche Bibelheim „Bethanien“ des AB-Verbandes in Langensteinbach bei Karlsruhe bot den Frauen ihre Räume an, berichtete die Leiterin Lilli Praetorius aus Karlsruhe. Referentin war Elke Seip, die in das Thema „Freude der Doktorhut des Glaubens“ von Martin Luther einführte. Die Tagung vom 15. bis 17. September war die letzte in dieser Form, teilte Lilli Prätorius mit. Sie soll künftig professioneller unter dem Dach des Bibelkonferenzzentrums „Langensteinbacher Höhe“ fortgeführt werden. Doch wird im Jahr 2018 die gern gehörte Referentin Elke Seip wieder das Thema entfalten. (MK - 21. September 2017)


Buskampagne für die Ehe von Mann und Frau machte Station in Karlsruhe
KARLSRUHE. Eine Kampagne gegen die vom Bundestag beschlossene „Ehe für alle“ sorgte Mitte September für Aufsehen: Das Aktionsbündnis „Demo für alle“ mit der Plattform „citizenGO“ ließen in der heißen Phase des Bundestagswahlkampfes einen „Bus der Meinungsfreiheit“ durch Deutschland rollen. Mit ihm traten sie ein für die Ehe von Mann und Frau und wandten sich zugleich gegen die Gender-Ideologie und die Sexualisierung von Kindern in den Schulen. Der Bus hat auf seiner 2.000 Kilometer langen Tour zehn Städte angesteuert. Dort sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter – darunter zehn Jugendliche – über ihre Anliegen in Fußgängerzonen mit Passanten ins Gespräch kommen. Am 8. September machte der Bus in Karlsruhe eine wichtige Station. Vor dem Bundesverfassungsgericht gab es eine Kundgebung, um der Forderung von mehr als 62.000 Unterzeichnern der Petition „Ehe-Öffnung kippen“ nach einer Überprüfung des Gesetzes zur Ehe-Öffnung (Ehe für alle) durch das BVG Nachdruck zu verleihen. Wüste Proteste gab es beim Halt in Stuttgart. Dort musste die Polizei die Aktion vor über 100 linksradikalen Gegendemonstranten schützen. Einige haben die Mitarbeiter massiv bedroht mit Aussagen wie „Ich stech dich ab“, „Ich schlag dir das Gesicht kaputt“ und „Ich mach dich fertig!“. Der Bus sei „eine Riesenprovokation für die gesamte linke gewaltbereite Szene“, sagte eine Sprecherin. Die Tour endete am 15. September vor dem Kanzleramt in Berlin. Dort wollten die Teilnehmer der Bundeskanzlerin eine Unterschriftenliste gegen die „Ehe für alle“ überreichen, was diese jedoch verweigerte. (MK/idea - 16. Sept. 2017)


CVJM-Sekretärin wirkt als Schulsozialarbeiterin im mittelbadischen Keltern
KELTERN. Seit dem Sommer dieses Jahres wirkt CVJM-Sekretärin Mareike Böttinger zu 50 Prozent als Schulsozialarbeiterin im badischen Keltern bei Pforzheim, mit der anderen Hälfte im CVJM Ellmendingen, Ortsteil von Keltern, der die kirchliche Jugendarbeit vor Ort wahrnimmt. Böttinger hat bereits viele positive Eindrücke gesammelt. „Die Kombination von kommunaler Schulsozialarbeit mit Jugendzentrum sowie CVJM-Arbeit bewährt sich“, sagte sie vor der Presse. „Ich begegne den Kindern in der Schule und in der Freizeit. So ergeben sich viele Möglichkeiten, um Vertrauen aufzubauen und sich gegenseitig kennen zu lernen.“ Der CVJM Baden bejaht diese Kombination und begleitet sie, „denn christliche Jugendarbeit in der Form der CVJM-Arbeit geschieht nie im luftleeren Raum“, sagte CVJM-Generalsekretär Matthias Kerschbaum: „Wir müssen mit unseren Angeboten dort sein, wo die Kinder und Jugendlichen sind und das ist mit einem großen Anteil die Schule. Deshalb freue ich mich, dass wir neben der Schulsozialarbeit in Lörrach nun an einem zweiten Standort in diesem Feld aktiv sein können.“ Mareike Böttinger verantwortete bereits das Sommerferienprogramm, jetzt begleitet sie Schul-AGs und kümmert sich um Schulfeste, Klassenprojekte, aber auch um Einzelfälle. Ferner organisiert sie das Eltern-Café. Sie kann Schülern und Eltern anders begegnen als die Lehrer, glaubt der Rektor. Ihr Wirken sei eindeutig „präventiv“, so der Bürgermeister. (art/mk - 16. Sept. 2017)






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