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Aktuelles




Unseren Mitgliedern und Freunden ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr!
Advent und Weihnachten haben auch eine dunkle Seite. Mehr als sonst spüren wir die Finsternis. Das Böse (der Böse) tobt sich aus. Der Versuch, mit Tannengrün und Stollenduft uns selber eine kleine heile Welt zu bauen, funktioniert nicht. Der Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin holte Deutschland zurück in die raue Wirklichkeit. Es stimmt, was wir an Weihnachten in den Kirchen singen: „Welt ging verloren“. Hoffnung bringt nur die Botschaft: Christus ist geboren, darum: „Freue dich, o Christenheit!“ Anders gesagt: „Christ, der Retter ist da!“, so heißt es im Stille-Nacht-Lied.

Weihnachten wurde es nicht, um unser Feeling zu verbessern, sondern um uns aus den Fängen des Bösen zu befreien, diese sündige Welt des Todes aus zu erlösen. Schon hier und heute beginnt es – in unseren Herzen. Gottes Heil heilt „kaputte Leute“, bringt uns wieder in Gemeinschaft mit Gott – verändert unsere Gesinnung, unser Denken und Handeln. Das ist die frohe Botschaft. Die globale Befreiung vom Bösen steht noch aus. Noch beten wir: „Dein Reich komme“. Noch tobt der Kampf zwischen Licht und Finsternis. Noch müssen wir warten auf Gottes Eingreifen.

Advent heißt Erwartung. Warten auf die sichtbare Wiederkunft von Jesus Christus. Nicht mehr als Baby, sondern als „König aller Königreich“, um die Reiche des Terrors, Tod und Teufel zu zerstören. Was wir derzeit erleben, sind die Vorzeichen des Endkampfes. Große Schrecken und Verführung der Christen (samt ihren Kirchenleitern) gehören mit zu den von Jesus in den vier Evangelien angekündigten Zeichen seiner Wiederkunft. Es sind aufrüttelnde Signale auf Träumen und Illusionen. Eine schlafende Christenheit muss aufwachen aus dem geistlichen Tiefschlaf bequemer Ego-Frömmigkeit. Es gilt, dem Bösen zu widerstehen und Christus den Weg zu bereiten. Der biblische Weihnachtsbericht zeigt, dass Jesus nicht in eine heile Welt hineingeboren wurde. Herodes trachtete ihm nach dem Leben. Vom Kindermord in Bethlehem geht eine steigende Linie bis zur Christenverfolgung heute, zum Hass auf Christen auch in unserem Land. Statt zurückzuschlagen sind wir gerufen, Leuchttürme für das Evangelium von Jesus Christus zu werden! Leuchttürme, die den Weg in den rettenden Hafen, zu Jesus zeigen.

Was wäre Weihnachten ohne Jesus? Gott selbst sandte einen Retter in diese Welt. Nicht weil er es nötig hatte, sondern weil wir es nötig haben! Lesen Sie das Wort eines gläubigen Journalisten, warum wir trotz Terror das Christfest feiern dürfen, sowie die Adventspredigten von Pfarrer Ralf Krust und Pfarrer Theo Breisacher, die wir eingestellt haben (siehe unten). Danken möchten wir Ihnen für alle Fürbitte und alle Spenden in diesem Jahr für unsere vielfältigen Aufgaben! Jesus vergelte es reichlich! Unsere Christus-Bewegung wünscht Ihnen ein gesegnetes Christfest und erin gnadenreiches, friedvolles neues Jahr! (Martin Kugele – 21. Dez. 2016)

Wort eines gläubigen Journalisten, warum wir trotz Terror das Christfest feiern dürfen:
www.bild.de/news/inland/terrorberlin/frohe-weihnachten-trotz-terror-49410562.bild.html?wtmc=fb.shr

Lesenswerte Weihnachtspredigten:
www.cbb-baden.de/html/angebote.php

Predigt von Pfr. Theo Breisacher am 3. Advent 2016: „Wo muss die Veränderung beginnen“
www.cbb-baden.de/pdf/Breis.3Adv16_Lk3.Refo17.pdf

Predigt von Pfarrer Ralf Krust am 1. Advent über den „König Jesus“
www.cbb-baden.de/pdf/Krust.2016-11-27.Adv1_Jer-23.pdf

Link zur Dezember-Ausgabe unserer Zeitschrift „hoffen + handeln“:
www.cbb-baden.de/pdf/hh_Dez16_Jan17.pdf

Nutzen Sie die Weihnachtszeit zur Verbreitung des Evangeliums
BRETTEN. Die Stiftung Marburger Medien in Marburg bietet wieder wunderschöne Produkte zum Weitergeben in der Advents- und Weihnachtenzeit an. Mit diesen kleinen Impulsen können wir Christen kleine Lichter der Freude und Hoffnung entfachen. In den Vorweihnachtstagen sind viele Menschen offener als sonst für das Evangelium, mancher dankbar für einen kleinen Impuls der Ermutigung. Nutzen Sie Begegnungen in Ihrem Umfeld, etwa auf dem Weihnachtsmarkt oder in einer Sportgruppe, in der Stadtbahn oder auf der Straße, bei Feiern oder im Krankenhaus,.beim Einkauf im Supermarkt. Erfreuen Sie auch die Frau an der Supermarktkasse, wenn kein Gedränge ist. Schauen Sie doch einmal rein in das SMM-Angebot im Internet (www.marburger-medien.de) und bestellt Sie einige der ansprechenden Kärtchen, welche anderen die Botschaft von Advent und Weihnachten verständlich machen. (MK – 29. November 2016)


Aktion „Back to Church“: Kirchenferne gezielt zur Kirche eingeladen
KARLSRUHE. Damit wieder mehr Menschen den Gottesdienst besuchen, haben vier Kirchengemeinden in Rastatt bei Karlsruhe zum Beginn des neuen Kirchenjahres am 1. Adventssonntag die Aktion „Back To Church“ (Zurück in die Kirche) gestartet. Pfarrer Wenz Wacker von der Johannesgemeinde, der mit seinem Ältestenkreis die Idee für das Projekt hatte, beteiligte auch seine drei Rastatter Kollegen Albrecht Berbig (Petrusgemeinde), Gerd Stauch (Michaelsgemeinde) und Ulrich Zimmermann (Thomasgemeinde). Das Konzept stammt aus England. In Manchester forderte ein Pastor 2003 erstmals die Gottesdienstbesucher auf, am nächsten Sonntag jeweils mindestens einen neuen Besucher mitzubringen. Auch die Rastatter Pfarrer ermutigten ihre Leute am ersten Adventssonntag doch Nachbarn und Freunde einzuladen. Wacker gab im Vorfeld in seiner Gemeinde den Besuchern den Predigttext mit Fragen als Grundlage für Gespräche in die Hand. Eine Pfarrfrau entschloss sich, im Neubaugebiet bei den Anwohnern zu klingeln und sie einzuladen. Pfarrer Zimmermann schrieb Mitglieder seiner Gemeinde per E-Mail an. Ziel war es, Menschen zu erreichen, die den Kontakt zur Gemeinde verloren haben. „Es war sehr schön, Menschen im Gottesdienst zu sehen, die noch nie gekommen waren“, sagte Pfarrer Wacker erfreut. Das Foto zeigt die vier Pfarrer bei der Planung der Aktion. (MK/idea – 2. Dezember 2016)


CVJM-Netzwerk Freiburg als Plattform für Angebote der Gemeinden
FREIBURG. Ende November fand in den Räumen der Matthäusgemeinde Freiburg die Gründung der CVJM-Gruppe Freiburg statt. Sie soll dabei helfen, die Jugendarbeit in den verschiedenen Gemeinden und Initiativen stärker zu vernetzen. Mit der Gründung bekommt der CVJM (Christliche Verein Junger Menschen) wieder eine Dependance im katholischen Freiburg. Zu den Initiatoren der Neugründung gehören unter anderem die Pfarrgemeinde Nord und die Personalgemeinde „dreisam3“. „Wir wollen keinen klassischen Verein“ erklärt Stadtmissionar Norbert Aufrecht. Es gehe darum, die Jugendarbeit in verschiedenen Gemeinden und Initiativen stärker zu vernetzen, Synergien zu nutzen und eine breitere Plattform für christliche Angebote für Jugendliche und junge Erwachsene zu schaffen. Gemeindediakonin Verena Essig und Dr. Felix Böllmann, Ältester in der Pfarrei Südwest: „Oft fehlen vor Ort die Ehrenamtlichen, die eine Kindergruppe oder eine Freizeit anbieten können.“ Hier könne der CVJM eine Lücke schließen. (MK – 2. Dezember 2016)


Graduierungsfeier St. Chrischona: 21 Hoffnungsträger erhielten Bachelor
BASEL. Hoffnungsträger sind die Absolventen des Theologischen Seminars St. Chrischona (tsc) 2016. Ihre Studienleistungen würdigte das Seminar bei der Graduierungsfeier Ende November im Tagungszentrum auf St. Chrischona (Basel). Die fünfzehn Bachelor-Absolventen der Theologie und sechs Bachelor-Absolventen der Gemeindepädagogik stehen im geistlichen Dienst an unterschiedlichen Orten in der Schweiz und in Deutschland, einer auch in Namibia. Gemeinsam mit Freunden, Verwandten und Wegbegleitern waren sie gekommen, um ihre offiziellen Urkunden zu empfangen. Achtmal wurde die Bestnote „First Class Honours Degree“ verliehen. Chrischona-Direktor René Winkler erklärte aber, dass der Wert eines Menschen nicht an seiner Leistungsfähigkeit hänge. Dennoch sei Leistung zu würdigen, wenn sie Zeichen der Anbetung Gottes sei. Er empfahl, den Studienerfolg als Gnade Gottes und als Auftrag für die Zukunft anzusehen. Neben den Absolventen wurde auch tsc-Dozent Dr. Werner Neuer an der Graduierungsfeier 2016 verabschiedet, allerdings in den Ruhestand. Der langjährige Ethik- und Dogmatik-Dozent betonte in seiner Festrede, dass er seinen theologischen Weg als staunende Entdeckungsreise weiterführen will. (MK – 2. Dezember 2016)


Festschrift zum Abschied von tsc-Dozent Dr. Werner Neuer
BASEL. Pfarrer Dr. Werner Neuer ist im internationalen Maßstab der bekannteste Dozent und theologische Autor des Theologischen Seminars Chrischona (tsc) auf St. Chrischona bei Basel. Nach Erreichen des 65. Lebensjahres wurde er Ende November von Kollegen, Freunden und Studenten in den Ruhestand verabschiedet. Aus diesem Anlass ist auch eine Festschrift erschienen. Neuers Arbeitsschwerpunkte Dogmatik und Ethik deutet bereits der Titel an. „Erkennen und Lieben in der Gegenwart Gottes“, heißt die Publikation, an der namhafte Theologen und Kirchenleiter mitgewirkt haben. tsc-Dozent Dr. Stefan Felber hob bei der Feier deren Interdisziplinarität und Interkonfessionalität hervor: „Es haben Vertreter aller theologischen Disziplinen mitgeschrieben, darunter evangelisch-lutherische, evangelisch-freikirchliche und römisch-katholische Theologen.“ Neuer hat mehr als 250 theologische Publikationen veröffentlicht. Besonders bekannt wurde seine Biographie über Prof. Adolf Schlatter (Tübingen). Für Neuers Impulse bedankte sich auch Kardinal Schönborn. „Werner Neuer hat mich auf Adolf Schlatter neugierig gemacht, und seither ist dieser Meister der Auslegung des Wortes Gottes nicht von meiner Seite gewichen“, schreibt der Erzbischof von Wien in der Festschrift (www.lit-verlag.de, ISBN 978-3-643-80227-9) im LIT Verlag. (MK – 2. Dezember 2016)


700 Besucher in Adelshofen bei der Kommunitätsfeier 2016
EPPINGEN. Die Einführung der neuen Leitenden Kommunitätsschwester Martina Luschnat sowie der Entpflichtung ihrer Vorgängerin Schwester Dora Schwarzbeck, die nach zehnjährigem Dienst diese Aufgabe jetzt in jüngere Hände legte, bestimmte Jahresfeier 2016 der Ev. Kommunität Adelshofen im dortigen Lebenszentrum mit 700 Gästen unter dem Motto „Gemeinsam wachsen zu Christus“. Christen müssten zuerst fragen, was der Gemeinschaft dient, sagte Gemeindepfarrer Martin Moehring in der Festpredigt. Wo Menschen spürten, dass sie „angenommen und willkommen sind“, wachse eine Gemeinde. Kirchengemeinden müssten „Lebensgemeinschaften“ sein, nicht bloß Dienstgemeinschaften. Orte, wo man lerne, generationsübergreifend wir miteinander zu leben, betonte der 54-Jährige in seiner Predigt. „Die Aufgaben einer Leitungsperson ist es, die Ohrfeigen und die Blumensträuße entgegen zu nehmen. Und Gott sorgt dafür, dass es im rechten Maß bleibt“, meinte Sr. Dora schmunzelnd vor ihrer Entpflichtung. Dekan Hans Scheffel (Sinsheim) dankte ihr für ihren Einsatz im Kirchenbezirk Kraichgau. Dozent Manfred Baumert, Leiter des Theologischen Seminars, nannte die Theologin eine „Dozentin mit Herz und Humor, mit Nähe zu Gott und zugleich zu den Menschen“. Mit einem Sketsch über ihre Hilfsbereitschaft und Spontaneität wurde die neue Leitenden Schwester Martina Luschnat vorgestellt. Sie verstehe sich als „Innenministerin“, die für die Anliegen ihrer Mitschwestern da ist, ließ die aus Wuppertal stammende, auch handwerklich begabte Christin wissen. Mitschwester Meike ermutigte die „breit begabte und unkonventionelle Frau“ für den Weg in die größere Verantwortung. Mit feierlicher Verpflichtung und Segnung wurde die 50-Jährige in ihre Aufgabe eingeführt. Bildbericht unter www.lza.de im Internet. (MK – 29. November 2016)






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